Defender Wasserdurchfahrten
Fording mit dem Land Rover Defender

Wie schon in so einigen Artikeln beschrieben, ist eine Wasserdurchfahrt mit dem Geländewagen nicht ungefährlich.  Es gibt gleich mehrere Gefahren die man bedenken sollte.

  • Wie tief ist das Wasser?
  • Liegen vielleicht Felsen oder andere Hindernisse unter Wasser die meinen Wagen beschädigen können?
  • Wie ist der Untergrund (schlammig, Kies, Gräben, Untiefen, Spurrillen etc)

Wasserdurchfahrten sind extrem gefährlich

Flussdurchfahrt mit dem Defender in Afrika
Wasserdurchfahrt in Afrika

Ist das Wasser klar, so kann man sehen was sich am Grund befindet, jedoch ist die Tiefe immer noch nicht leicht abzuschätzen. Bei fließenden Gewässern kann anhand der Wasseroberfläche die Tiefe gelesen werden. Zum Beispiel bei „kräuseligen kleinen Wellen ist das Wasser nur wenige Zentimeter tief. Dies sollte dann in der Regel zu durchqueren sein. Bei einem durchaus tieferen fließendem Gewässer sieht man einen Strom. Daran ist dann zu erkennen, dass man es mit einem relativ bis sehr tiefen Wasser zu tun hat. Dazu kommt die starke Strömung, wodurch eine zusätzlich Gefahr entsteht, die den Geländewagen abtreiben oder sogar umwerfen kann. Daher sollten nur extrem erfahrene Offroader abschätzen, ob Sie durch ein solches Gewässer durchfahren oder nicht.

Wasserschäden am Motor sind das Aus auf jeder Fernreise

Ich selbst hatte schon an meinem ersten Defender einen Wasserschlag, ich entschied mich

Transsyberia Rallye 2008 Wasserdurchfahrt

den Motor auszuschalten als er im Wasserloch hing, bevor mein TDI das Wasser ansaugen würde. Ich war mir nicht sicher ob der Schnorchel 100% dicht war. Doch es lief durch den Auspuff in den Brennraum. Folge fataler Motorschaden.

 

Daher vor jeder anstehenden Wasserdurchquerung immer alle Eventualitäten zwei mal überprüfen.