Durch den Sand und über die Dünen fahren. Offroad am Strand in Dänemark. Mit dem Geländewagen am Rande des Meeres das Wasser streifen, die Freiheit der Weite am Strand genießen. Solche Geländefahrten verbindet man mit Freiheit und Grenzenlosigkeit. Die meisten denken in diesem Moment auf nach Afrika – wo wir grenzenlos fahren können. Doch auch in Europa, im hohen Norden, kann man dieses Vergnügen genießen.

Römö

Die südlichste dänische Nordseeinsel Rømø ist nur eine Stunde Fährfahrt von Sylt entfernt oder über das Festland in Dänemark mit einer Brücke verbunden, erreichbar. Das besondere an Rømø sind die kilometerbreiten befahrbaren Sandstrände an der Süd- und Westseite der Insel. Havsand im Süden und Juvre Sand im Norden. Ideal für ein verlängertes Wochenende oder als  Anfang einer Reise in den Norden mit dem Geländewagen.

Die Insel ist mit 618 Einwohnern sehr dünn besiedelt und hat den breitesten Sandstrand Nordeuropas. In den kleinen Städtchen wird man herzlich nordisch empfangen und kann es sich gut gehen lassen.

Geländewagen Tour am Strand

Unsere Tour ging früh morgens an einem angenehmen Februartag von Sylt aus mit der Fähre nach Rømø los. Eine wunderbare klare Luft, leichter Wind und die schöne Morgenstimmung lassen die Vorfreude steigen. Kaum die Fähre verlassen geht es Richtung Strand und das Fahrvergnügen kann beginnen. Zunächst kann man nicht erkennen, ob man hier schon fahren kann? Es ist kein erkennbares Schild zu sehen. Doch nach dem wir Geländewagen Reifenspuren entdeckt hatten war klar, ab hier geht es los. Strand, Sand und Dünen soweit das Auge reicht. Keine Menschen, keine anderen Fahrzeuge.

Mit respektvoller Geschwindigkeit der Natur und der eigenen Sicherheit zu Liebe, kann man in die Weite des Strandes und ohne ersichtliche Grenzen fahren. Doch auf die eigene Sicherheit bedacht, sollte man Ebbe und Flut nicht vergessen. Ganz schnell kann man vom Meer umkreist werden und kann die Tiefe der Prielen schwer einschätzen. Fahrsicherheit und Geländefahrerfahrung sollten schon vorhanden sein, die Erfahrung mit Sand und Schlamm, sollten auch Voraussetzung sein. In den ersten Stunden kam uns niemand entgegen, der hätte helfen können. So kann es vorkommen, dass man das Vergnügen dort zu fahren, für sich alleine hat.

Das Ergebnis unserer Tour war, der Defender 110 hat sich optimal bewährt und viel Fahrspaß gebracht. Wichtig nur, nach der Sand- und Strandtour, ab in die Waschstraße – denn das Salzwasser und der Sand sollten runter.

HEJ HEJ