Das Biosphärenreservat Bardenas Reales in Nordspanien liegt vor uns. Eine bizarre Landschaft und ein ganz besonderer Ort. Die Stille, die Raubvögel, die über der Lehmwüste kreisen. Die Landschaft ockergelb, der Himmel so blau und ohne Ende die Weite. Um so erstaunter sind wir, dass wir bisher so wenig über diese wunderschöne Landschaft gehört haben.
Im Jahr 1999 wurde die Bardenas zum Naturpark erklärt und im November 2000 wurde die Halbwüste im Süden der Navarra in Spanien von der UNESCO zum Biosphärenreservat ernannt. Ebenfalls wird die Bardenas Reales von der NATO und dem Militär für Übungen genutzt. Allerdings nicht zu den typischen Reisezeiten.

Naturpark Bardenas Reales

Die in der Bardenas typischen ausgetrockneten Flussbetten,  bildeten sich aus dem abfließenden Wasser der Pyrenäen und erodierten zu unterschiedlichen Sedimentschichten. Diese Sedimentschichten bestehen teilweise aus härteren Sandstein- und Kalksteinschichten.
Durch abfließendes Wasser bildeten sich dann die typischen, bizarren Bergformen – für die die Bardenas so berühmt ist. Diese besondere Landschaft besteht größtenteils aus ockerfarbenem Lehm.

Der Naturpark ist auf vielen ausgewiesenen Schotterwegen befahrbar. Mit dem Fahrzeug, am besten einem Geländewagen, muss man selbstverständlich an die Natur denken und die Regeln des Parks beachten.  Jedoch als Mountainbike Fahrer oder als Wanderer vergrößern sich die Möglichkeiten ungemein.  Zahlreiche Tipps und Routenpläne für Wanderungen, Ausritte oder Radtouren bekommt am Eingang zur Bardenas Reales.

Eine Mondlandschaft, ein einmaliges Ödland, Freiheit spüren, die Erdentstehung erahnen, Inspirationsquelle und Zuflucht zugleich. Trocken und heiß – karg und doch voll Leben. Die 42000 ha große Halbwüste beeindruckt und überrascht.